Umgestürzter Baum durch „Friederike“  

Acht Menschen verlieren durch Orkan „Friederike“ in Deutschland ihr Leben, darunter auch zwei Feuerwehrmänner. Beide verloren ihr Leben im Sturmeinsatz, als sie gerade anderen Menschen helfen wollten.

Im Sauerland starb ein 51-jähriger Feuerwehrmann bei Aufräumarbeiten. Ein 28-jähriger Kamerad aus Thüringen wurde von einem Baum erschlagen. Er wollte eine Autofahrerin befreien, die wegen umgestürzter Bäume in ihrem PKW eingeschlossen war. „Friederike“ war der stärkste Orkan seit elf Jahren. Auf dem Brocken wurden sogar Orkanböen von bis zu 203 Stundenkilometer gemessen. Die Aufräumarbeiten werden wohl noch Wochen dauern. Wie bereits im vergangenen Jahr, als Sturmtief „Egon“ zur fast selben Zeit über Deutschland zog, kam die Stadt Karben auch dieses Mal weitestgehend glimpflich davon. Wie 2017 musste die Wehr Karben Mitte nur zu einem Einsatz ausrücken.

Auf der Bahnstrecke zwischen Groß-Karben und Okarben stürzte ein Baum auf die Schiene. Durch die gegen 14:30 Uhr alarmierten Wehren aus Okarben, Petterweil und der Drehleiter aus Karben Mitte wurde der Baum fachmännisch entfernt. Auch ein Notfallmanager der Deutschen Bahn war vor Ort. „Nach ca. einer Stunde konnten wir den Einsatz beenden“, so Stadtbrandinspektor Christian Becker. Doch Karben soll, angesichts des schrecklichen Ausmaßes deutschlandweit, nur ein kleiner Einsatz gewesen sein. Die Gedanken sind bei den Angehörigen, Freunden und Kameraden, die durch „Friederike“ heute einen geliebten Menschen verloren haben.