Großbrand in Schreinerei – Jugend probt den Ernstfall

Viel Martinshorn war am Samstag, 11.03.2017 gegen 14:00 Uhr in Rendel zu hören. Dies lockte bei schönstem Sonnenschein viele Anwohner in die Haingasse an. Dichter Qualm stieg aus einer dortigen Schreinerei heraus. Es handelte sich jedoch glücklicherweise nur um Kunstnebel und bei dem Einsatz um eine Großübung der Jugendfeuerwehr Karben. Gespannt konnten die interessierten Zuschauer miterleben, wie die rund 60 Jugendfeuerwehrmitglieder aus allen sechs Stadtteilfeuerwehren insgesamt fünf Verletzte zügig aus dem Betrieb retteten. Da sich das angenommene Feuer rasch auf die Produktionshalle und einem Nachbarhaus ausbreitete, wurde auch ein Löschangriff vom Fuhrweg aus gestartet. Es dauerte nicht lange und das Feuer war unter Kontrolle. Sichtlich zufrieden mit dem Nachwuchs gab sich Stadtbrandinspektor Christian Becker, der sich die Übung zusammen mit seinem Stellvertreter Christoph Häusler anschaute. „Ich bin stolz auf die Kids, das ist unser Nachwuchs und unsere Mitglieder der Einsatzabteilung von morgen“, so Becker.

Auch Bürgermeister Guido Rahn (CDU), ebenfalls vor Ort, war begeistert. „Die Kinder haben Spaß und lernen was dabei“, freute sich Rahn „und solche Großübungen mit unserer Jugend ist eine super Öffentlichkeitsarbeit. Nachbarskinder schauen zu und gehen dann hoffentlich zur Jugendfeuerwehr“, so Rahn weiter. Die Mitgliedschaft in der Feuerwehr ist im übrigen kostenlos! Mit der Leistung der Jugendfeuerwehr aber auch deren Jugendwarte sei er „hoch zufrieden“. Ausgerichtet wurde die Übung durch Thorsten Bipp. Die Verletzten wurden unter anderem dargestellt durch die Bambinifeuerwehr aus Rendel. Nach der Übung zeigte sich jedoch, wie schnell es zur Realität werden kann. Kurz vor der obligatorischen Nachbesprechung im Gerätehaus Rendel wurde die Feuerwehr Karben zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr nach Okarben alarmiert.