Scheunenbrand verursacht Großeinsatz

Ein Schaden von rund 350.000 € entstand bei einem Scheunenbrand zwischen Groß-Karben und Heldenbergen. Die Feuerwehr wurde am Dienstag, 30.09.2014 gegen 14:30 Uhr zu der mit Stroh und Heu gefüllten ca. 72 m x 21 m großen brennenden Scheune alarmiert. Schnell war klar, dieser Einsatz wird die Kräfte noch weit über die Nacht hinaus beschäftigen. Das Feuer war schnell unter Kontrolle, jedoch wird sich die Brandwache und Nachlöscharbeiten noch bis mindestens Mittwochnachmittag hinziehen. Unterstützt wurden die Karbener Kräfte von den Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Vilbel, Friedberg, Hanau, sowie der Berufsfeuerwehr Frankfurt und der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Erlenbach. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren neben einem Statiker, die OVAG, die Brandschutzaufsicht des Wetteraukreises, ein Rettungswagen, die Polizei Bad Vilbel, sowie die DRK Ortsvereinigung Karben. Auch Bürgermeister Guido Rahn (CDU) machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Verletzt wurde niemand. Über die Brandursache können bislang keine Angaben gemacht werden.  

 

Scheune wird noch tagelang brennen

Die seit Dienstag, 30.09.2014 brennende Scheune zwischen Groß-Karben und Heldenbergen wird noch tagelang brennen. Die Rauchwolken zogen über Karben über Bad Vilbel bis nach Frankfurt hinein. Es kam zu Geruchsbelästigungen. Die Feuerwehr weist daraufhin, dass durch den entstandenen Rauch keine Gesundheitsgefährdung für die Anwohner bestand und besteht. Dies haben durchgeführte Messungen ergeben.

Die Feuerwehr wurde am Dienstag gegen 14:30 Uhr alarmiert. Zeitweise waren rund 90 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Auch das Deutsche Rote Kreuz aus Karben kam für die Betreuung der freiwilligen Helfer, die tagelang im Dauereinsatz waren, vor Ort. Doch den Brand in der Halle mit über 2.500 Stroh und Heuballen zu löschen ist nicht machbar. Hierfür müsste das Stroh Stück für Stück aus der Halle auseinander gezogen werden. Ein Statiker stellte jedoch fest, dass die Halle stark einsturzgefährdet ist. Somit darf die Halle nicht betreten werden. Das Stroh kann weder mit schwerem Gerät, noch durch Menschenhand herausgeholt werden. Die Strohballen werden deshalb nun kontrolliert abbrennen. Nach Einschätzungen von Stadtbrandinspektor Thomas Bier kann dies noch ein bis zwei Wochen dauern. Die Brandursache ist immer noch unklar. Die Kriminalpolizei Friedberg hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

 

Bilder von der Einsatzstelle