Flucht nach tödlichem Unfall 

Am Mittwoch, 03.09.2014 wurden die Feuerwehren Karben Mitte, Burg-Gräfenrode und Okarben, sowie der Rettungsdienst gegen 04:55 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der L3351 zwischen Groß-Karben und Burg-Gräfenrode alarmiert. 

Zwei Autos, die aus entgegengesetzter Fahrtrichtung kamen, stießen aus bislang unbekannter Ursache frontal zusammen.
Trotz schneller Hilfe verstarb die 59-jährige Fahrerin des einen Wagens noch an der Unfallstelle.
Der Fahrer des anderen Unfallautos entfernte sich von der Unfallstelle und wird derzeit noch von der Polizei gesucht.
Für die Fahndung wurde zeitweise auch der Polizeihubschrauber aus Egelsbach eingesetzt. 
Um die genaue Unfallursache zu ermitteln wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.
Aufgrund der Ermittlungen und der aufwändigen Bergungsarbeiten war die Landstraße knapp 5 Stunden voll gesperrt.

Flüchtiger Fahrer festgenommen 

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall heute morgen zwischen Groß-Karben und Burg-Gräfenrode, bei dem eine 59-jährige Fahrerin aus "Roggau" ums Leben kam und der andere Unfallfahrer flüchtete, wurde der mutmaßliche Unfallfahrer festgenommen.

Mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber fahndeten in den frühen Morgenstunden nach ihm.
Die Polizei nahm schließlich den Halter des Unfallautos fest, nachdem sich der Verdacht erhärtete, dass er auch als Fahrer in Frage kommt.
Demnach handelt es sich um einen 42-jährigen Mann aus Niddatal.
Dieser schweigt derzeit jeodch noch zu den Vorwürfen.
Eine Blutentnahme wurde durchgeführt.

Ersten Ermittlungen zur Folge befuhr die 59-jährige mit ihrem Cabrio die L3351 von Burg-Gräfenrode aus kommend in Richtung Karben.
In entgegengesetzter Fahrtrichtung fuhr ein Geländewagen.
In einer Rechtskurve geriet der Geländewagen aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn.
Hier stieß dieser frontal mit dem Cabrio zusammen.
Beide Fahrzeuge kamen in einer Entfernung von etwa 100 m voneinander im Graben zum Stehen.
Die Fahrerin des Cabrio verstarb offenbar direkt nach dem Zusammenstoß.
Ein Zeuge fand die beiden beschädigten Fahrzeuge gegen 04:40 Uhr an der Unfallstelle.
Zu diesem Zeitpunk war die Frau vermutlich schon verstorben.
Im Geländewagen und in der Nähe konnte der Zeuge keine Personen entdeckten.
Der Fahrer war zu diesem Zeitpunkt offenbar zu Fuß schon geflüchtet.
Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.