Feuerwehrmann will retten und stirbt

Das Jahundertunwetter zieht über weite Teile Deutschlands. Besonders tragisch traf es vorallem die baden-württembergische Stadt Schwäbisch Gmünd. Unzählige Helfer versuchen zu retten, was noch zu retten ist, wollten helfen, Leben retten. So auch ein Feuerwehrmann aus einem Gmünder Ortsteil. Für den dreifachen Familienvater endete sein tatenloser Einsatz jedoch tödlich. Nach derzeitigem Stand hatten die Fluten in der Nähe des Gmünder Bahnhofs Kanaldeckel herausgedrückt. Ein Mann drohte in den offenen Kanal gezogen zu werden. Der Feuerwehrmann wollte ihm zu Hilfe kommen und wurde so selbst zum Opfer. Sowohl er, als auch die zu bergende Person starben. Laut der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurden alle Sicherheitsvorkehrungen bei der Rettung eingehalten. Der Kamerad wurde von einer unsichtbaren Unterströmung erfasst und in einen offenen Kanal gezogen. Insgesamt mussten in der ca. 61.000 einwohnerstarken Stadt Schwäbisch Gmünd rund 485 Einsatzstellen abgearbeitet werden.

Der verstorbene Feuerwehrmann hat das wertvollste gegeben, was ein Mensch der Nächstenliebe geben kann - er hat sein Leben gegeben, um ein anderes Retten zu wollen.  

Unsere Anteilnahme gilt der Familie, Freunden sowie Kameraden der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd !